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Spielstätten in Höckendorf (Klingenberg)

Dorfkirche

Sie liegt nicht in der Kernzone von Sandstein und Musik, zählt jedoch zu den Perlen unter den Spielstätten des Festivals: die Dorfkirche Höckendorf bei Klingenberg. Diese historisch bedeutende Saalkirche in weiß verputztem Quadermauerwerk wurde im Grundbestand um 1200 errichtet und erhielt um 1515 von einem Freiberger Meister einen prächtigen Flügelaltar.

Der Saal mit farbiger Holzkassettendecke ist durch einen weiten Bogen vom Chor getrennt. Letzterer wird von einem Kreuzrippengewölbe mit einfach gekehlten Rippen und einer reichen vegetabilen Bemalung überspannt. Die Emporen bestimmen den gesamten Kirchenraum. Die untere Empore der Nordseite zieren sechs Bilder mit Motiven aus dem Neuen Testament. An der Westseite befindet sich eine Orgelempore. Die Rechteckfenster stammen aus dem 18./19. Jahrhundert. Heute prägen insbesondere die Jugendstil-Ausmalungen aus dem Jahr 1907 das Kircheninnere. Zahlreiche Restaurierungen und Umbauten über die Jahrhunderte hinweg haben die Dorfkirche am Rande des Ortskerns zum vielfältig gestalteten sakralen Raum wachsen lassen. Zu bewundern sind zudem die teils sehr gut erhaltenen Grabsteine vor allem von Gliedern der Patrizierfamilie von Theler, die als die Stifter dieses Gotteshauses gelten.

Kirchweg 1, 01774 Klingenberg OT Höckendorf

www.kirchgemeinde-hoeckendorf.de