Wolfgang Amadeus Mozart, „Ganz kleine Nachtmusik“, Tänze und vergnügliche Streifzüge durch Opern wie „Die Zauberflöte“
Michail Glinka: Die Lerche
Gustl Retschitzegger: Schnappsbrenner Polka
Werner Pirchner: aus: „3 Klare für Klarinette“
Folkoristische Tänze
Weihnachtliche Weisen wie „Es ist ein Ros entsprungen“ in erlesenen Arrangements und mehr
Bei diesem stimmungsvollen Adventskonzert trifft Mozart auf alpenländische Volksmusik. Die vier Musizierenden stammen aus unterschiedlichen Regionen: Klarinettist Robert Oberaigner aus Tirol, Charlotte Thiele aus Dresden, Harfenistin Serafina Jaffé wurde in Berlin geboren, Kontrabassist Johannes Nalepa in Niederbayern. Sie verbindet ihre Mitgliedschaft in der Sächsischen Staatskapelle Dresden – Charlotte Thiele als Konzertmeister-Akademistin. Vor allem aber teilen sie eine besondere Leidenschaft für diese Stilistik und eine Gabe, Brücken zu schlagen und scheinbar getrennte musikalische Welten zu vereinen. Der Funken dürfte beim Konzert in der wunderbaren Kirche sogleich überspringen.
Im Programm: Die „Ganz kleine Nachtmusik“
Die zwei Musikerinnen und zwei Musiker wollen an diesem Samstagabend im Advent etwas Neues wagen und zugleich für jene Stimmung sorgen, die zu dieser Jahreszeit gehört. Und erkunden den stilistischen Raum, der sich zwischen den Eckpunkten Mozart und der ihn umgebenden Volksmusik aufspannt. So trifft ein Menuett des Wiener Klassikers auf ein folkloristisches Menuett. Verschiedene Tänze stehen sich gegenüber, Anklänge aus der der „Zauberflöte“ treffen auf weihnachtliche Weisen wie „Es ist ein Ros entsprungen“. Zu hören sein wird auch Mozarts „Ganz kleine Nachtmusik“ (Serenade in C-Dur KV 648), die in einer Abschrift in der Musikbibliothek der Stadtbibliothek Leipzig gefunden und erst im September 2024 uraufgeführt wurde – all das im Gewand dieser exklusiven Besetzung.
Zur Abrundung eines besonderen Erlebnisses sei der kleine Glühwein-Ausschank an der Kirche ausdrücklich ans Herz gelegt.