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Neustadt i. Sa. · Neustadthalle
Foto: Hagen König

WAGNERS IDYLLE

Ekkehard Klemm Dirigent

Elbland Philharmonie Sachsen

 

Ticketpreise: 25/20/15 Euro

Tickets auch über die Vorverkaufsstelle Neustadthalle
Johann-Sebastian-Bach-Straße 15, 01844 Neustadt in Sachsen
Tickethotline 03596 5875-55

Fritz Eberle (1853-1930), „Kleine Fantasie über Richard Wagner‘s Oper ‚Der fliegende Holländer‘“ op. 69, orchestriert von Artur Hohenstein (1920)

Richard Strauss (1864-1949), Intermezzo, Nr. 3 aus: „Stimmungsbilder“ op. 9, Arrangement: Arnold Wilke (1930)

Richard Wagner (1813-1883), „Pilgerchor“ und „Lied an den Abendstern“ aus: „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“, WWV 70, Arrangement für Kammerensemble

Richard Wagner, „Siegfried-Idyll“ WWV 103 (1870)

Richard Strauss, Suite aus der Oper „Der Rosenkavalier“ op. 59 TrV 227d nach der Originalfassung für Orchester, Arrangement für Kammerensemble von Joolz Gale (2014)

Mit einem exklusiven Programm, konzipiert noch unter Corona-Bedingungen, kehrt die Elbland Philharmonie Sachsen zum Festival Sandstein und Musik zurück. Im Gepäck neben einer Fantasie von Fritz Eberle: reizvolle Werke von Richard Wagner und Richard Strauss. Beide Komponisten gelten als Klangmagier. In und bei Dresden haben sie Musik-, insbesondere Operngeschichte geschrieben. So führte 1846 ein dreimonatiger Sommerurlaub den Kapellmeister am Königlichen Hoftheater in Dresden (der heutigen Semperoper) Richard Wagner ins nahe gelegene Graupa, wo der musikalische Entwurf der Oper „Lohengrin“ gedieh, sein bis heute erfolgreichstes Werk.

Auf üblichen Bühnengrößen konnte in Zeiten erhöhter Abstände keine große Orchestermusik aufgeführt werden. Verkleinernde Arrangements und Bearbeitungen großer Originale waren umso mehr gefragt. Thomas Herm, Elbland Philharmonie Sachsen, schreibt: „Bereits vor der Corona-Pandemie schärften beispielsweise die ‚taschenphilharmonie‘ oder das ‚Ensemble Mini‘ mit Fassungen großer Werke für zehn bis 32 Musiker ihr künstlerisches Profil. Die musikalische Struktur wird dabei transparenter und manches Detail erscheint plastischer, da Dinge hörbar werden, die in der Klangmasse eines großen Orchesters leicht untergehen können. Die Kunst, große Orchesterwerke für kleine Ensemblebesetzung zu arrangieren, besteht zudem darin, die Klangmagie, welche die Wirkung des Originals ausmacht, ebenso zu erhalten, wie die musikalischen Farben und die damit verbundene Atmosphäre.“