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Ludwig Güttler

Ludwig Güttler

Foto: Galerie August

Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen seiner Generation. Durch seinen vielseitig angelegten Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommee als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte Güttler als Solotrompeter dem Ruf des Händelfestspielorchesters nach Halle/Saale und von 1969 bis 1980 an die Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule.

Ludwig Güttler begeistert im In- und Ausland. Etwa 100 Tonträger dokumentieren sein Wirken als Solist, Kammermusiker und Dirigent. Sein besonderes Interesse gilt der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18. Jahrhunderts. Dank seiner Forschungen wurde das Repertoire durch zahlreiche unbekannte oder vergessene Werke bereichert. Güttler hat an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt. Er gründete 1976 das Leipziger Bach-Collegium, 1978 das Blechbläserensemble Ludwig Güttler, 1985 das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae, musiziert in der Besetzung Trompete/Orgel und leitet chorsinfonische Konzerte.

Für seine großartigen Leistungen wurde Ludwig Güttler oft ausgezeichnet. Als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche erhielt er 1997 den ersten Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung. 2000 wurde er für seine Verdienste um das Werk Johann Adolf Hasses mit dem Claus Brendel Preis ausgezeichnet. Zudem erhielt er den Champagne-Preis für Lebensfreude (2004), Deutschen Fundraising Preis, Sächsischen Steuerzahlerpreis und Mitteldeutschen Kommunikations- und Wirtschaftspreis Heiße Kartoffel (alle 2006), das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD, Officer of the Order of the British Empire (OBE, ehrenhalber), das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich (2015) sowie den Sächsischen Verdienstorden (2017). 2021 wurde er mit dem päpstlichen Ordo Sancti Silvestri Papae (Ritterorden des heiligen Silvestre) für seine Verdienste um die Erhaltung und Pflege der Kirchenmusik in Stift Zwettl (Niederösterreich) geehrt.

Über seine zahlreichen Konzertverpflichtungen und Plattenproduktionen hinaus ist Ludwig Güttler als Initiator und Künstlerischer Leiter von Musikfestivals erfolgreich. Neben der Musikwoche Hitzacker, die er bis 2015 leitete, hat er mit dem Festival Sandstein und Musik ein musikalisches Ereignis mit ins Leben gerufen und etabliert, das jedes Jahr Publikum aus dem In- und Ausland in die Sächsische Schweiz zieht und begeistert. Großer Beliebtheit erfreuen sich Güttlers Konzerte in der Frauenkirche Dresden. 2011 erschien beim Verlag Edel Alexandra Gerlachs inzwischen vergriffene Biografie „Ludwig Güttler: Mit Musik Berge versetzen“.

Mit dem Jahr 2022 endet Ludwig Güttlers Künstlerische Leitung des Festivals Sandstein und Musik. Zugleich beendet der Künstler seine aktive Tätigkeit, die über viele Jahrzehnte lang ausgestrahlt und begeistert und die er insbesondere in den Dienst der Frauenkirche Dresden gestellt hat.

www.guettler.com

Lohmen · Dorfkirche

ERÖFFNUNG: GLANZ DES BAROCK

Ludwig Güttler  Dirigent

Solistenensemble Virtuosi Saxoniae

   Roland Straumer Konzertmeister (Solist)
   Frank Sonnabend Oboe (Solist)
   Ludwig Güttler, Johann Clemens Trompete und Corno da caccia (Solisten)

 

Ticketpreise: 30/25/20 Euro

Lauenstein · Stadtkirche St. Marien und Laurentin

TROMPETE UND ORGEL

Ludwig Güttler Trompete und Corno da caccia

Thomas Irmen Trompete und Corno da caccia

Friedrich Kircheis Orgel

 

Ticketpreise: 30/25/20 Euro

Pirna · Stadtkirche St. Marien

BLÄSERWEIHNACHT

Ludwig Güttler Trompete, Corno da caccia und Leitung

Blechbläserensemble Ludwig Güttler

 

Ticketpreise: 30/25/20 Euro

Pirna · Stadtkirche St. Marien

BLÄSERWEIHNACHT

Ludwig Güttler Trompete, Corno da caccia und Leitung

Blechbläserensemble Ludwig Güttler

 

Ticketpreise: 30/25/20 Euro