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Heikko Deutschmann

Heikko Deutschmann

Foto: Mathias Bothor

Nach der Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule der Künste erhielt Heikko Deutschmann sein erstes Theater-Engagement unter Peter Stein an der Berliner Schaubühne und spielte dann unter Regie-Größen wie Robert Wilson, Jürgen Flimm, Ruth Berghaus, Jürgen Gosch, Werner Schroeter und Alexander Lang.

Seine Film- und Fernsehkarriere startete Heikko Deutschmann parallel zu seinen Bühnenengagements. Den Auftakt machte 1985 „Walkman Blues“ (Regie: Alfred Behrens). Für den vielseitigen Schauspieler folgten zahlreiche Fernseh- und Kinoproduktionen, darunter die dreiteilige Literaturverfilmung „Der Laden“, die 1999 mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet wurde. Immer wieder stand Deutschmann für Produktionen unter der Regie von Peter Patzak vor der Kamera: „Sweet little Sixteen“ (1999), „Die Entführung“ (1999) sowie „Sternzeichen“ (2003). Außerdem für Produktionen von Thomas Berger („Ein unmöglicher Mann“, „Operation Rubikon“) und Diethard Klante („Nicht ohne Dich“ und „Hannas Baby“).

Heikko Deutschmann übernahm Gastrollen in den Krimi-Reihen wie „Tatort“ und beeindruckte in Dramen wie „Blindes Vertrauen“ (Mark Schlichter), der preisgekrönten ARD-Produktion „In Sachen Kaminski“ (Stefan Wagner) ebenso wie in dem ZDF Film „Liebe ist Verhandlungssache“. Seit 2010 ist er in Jörg Grünlers Kinderserie „Tiere bis unters Dach“ zu sehen. Neben zahlreichen Filmrollen nahm der Schauspieler Hörbücher. Seit einigen Jahren steht Heikko Deutschmann auch wieder auf der Theaterbühne in Stücken wie „Betrogen“ und „Geister in Princeton“ im Renaissance Theater in Berlin, mit George Taboris „Flucht nach Ägypten“ im Théatre National du Luxembourg sowie in „Das Blau in der Wand“ von Tankred Dorst bei den Ruhrfestspielen.

Heikko Deutschmann ist als Regisseur tätig und verwirklichte 2015 seinen Kurzfilm „Noch ein Seufzer und es wird Nacht“, für den der Schauspieler 2016 etliche Preise erhielt.