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Hanspeter Mayr

Hanspeter Mayr

Foto: Marko Förster

Hanspeter Mayr ist Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz. Seine Kurzbiografie erzählt er vor dem Hintergrund des Mottos des diesjährigen Festivals.

Saat und Ernte – Große Straßenbauprojekte und die Kanalisierung der Saar haben ihm früh den Verlust von Landschaft vor Augen geführt und, wie zuverlässig die Prophezeiung des Spruches eintritt: Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Um Prozesse wie diese anders zu gestalten, hatte er das Glück, zunächst bei Hubert Weinzierl, dem Bundesvorsitzenden des BUND seinen Zivildienst leisten zu können. Erfüllt von der Arbeit im von diesem geleiteten Bildungswerk, tauchte er ein in die ganze Bandbreite des Natur- und Umweltschutzes. Besonders geprägt haben ihn Frederic Vester mit dem Modell des vernetzten Denkens und sein Ökolopoly, künstlerisch auf den Punkt gebracht vom Schweizer Franz Hohler mit dessen Performance „Der Weltuntergang“.

Saat und Ernte – ging für die Teilnehmer der Veranstaltungen des Bildungswerkes auf. Erfüllt von neuem Wissen und neuer Motivation konnten sie sich stärker für Umweltschutz engagieren.

Saat und Ernte – ging für Hanspeter Mayr auf mit dem Studium der Physischen Geografie und ab 1993 mit der Möglichkeit, im Sächsischen Umweltministerium sich auch beruflich für Eingriffsregelung und Schutzgebiete einzusetzen. Eine Riesenchance, die ihn erfüllte, manchmal an seine Grenzen brachte. Dies ist seit 15 Jahren die Öffentlichkeitsarbeit für den einzigen Nationalpark Sachsens: um die Akzeptanz zu stärken für das Nationalparkmotto „Natur Natur sein lassen“, um die Faszination für die Selbstheilungskräfte des Waldes nachvollziehbar zu machen und sie zu teilen

Bad Schandau · NationalparkZentrum

WALD VON MORGEN

Hanspeter Mayr Vortrag

Sina Neumärker Gitarre

Ursula und Frank Wendeberg Soundscapes und Percussion (Aufzeichnung)

 

Ticketpreis: 15 Euro