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Dresden Chamber Soloists

Dresden Chamber Soloists

Die Dresden Chamber Soloists besetzen Solopositionen in einem der weltweit ältesten, traditionsreichsten und begehrtesten Klangkörper: der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Mit klassischem Repertoire sowie eigenen Arrangements für eine variable Besetzung bringen die Dresden Chamber Soloists den gerühmten Klang des Orchesters auf die Kammermusikbühne. Das Ensemble verbindet philharmonische Verschmelzung mit solistischer Exzellenz. Das Publikum des Festivals Sandstein und Musik konnte sich davon bereits 2021 bei einem visionären Beethoven-Programm überzeugen.

Für das Projekt „Metropol“ haben die Dresden Chamber Soloists Originalkompositionen vor allem aus der Zeit des Stalinismus von Prokofjew und Schostakowitsch zusammengestellt. Die Streichquartette des Programms werden von dem ins Ensemble integrierten Fritz Busch Quartett interpretiert.

In Prokofjews Quintett g-Moll übernimmt Oboist Rafael Sousa die Ensembleführung an seinem Instrument. Nach Studien in seiner Heimat Portugal studierte Rafael Sousa an der Musikhochschule Lübeck bei Diethelm Jonas und war langjähriges Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters. Der 2. Preisträger des Barbirolli-Oboenwettbewerbs wurde 2020 als Solooboist engagiert.

Der österreichische Klarinettist Robert Oberaigner, einer der Initiatoren und Gründer der Dresden Chamber Soloists, studierte an den Musikhochschulen in Wien und Lübeck bei Sabine Meyer und ist seit 2014 Soloklarinettist der Staatskapelle Dresden. Als Gast spielte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern. Er widmet sich der historisch informierten Aufführungspraxis mit dem Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln.

Die neue 2. Konzertmeisterin der Staatskapelle Dresden, Ami Yumoto, Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, spielte bereits mit zahlreichen Orchestern. Nach Studien in Japan kam sie 2011 nach Berlin, studierte bei Saschko Gawriloff an der Musikhochschule Hanns Eisler und schloss ihre künstlerische Ausbildung an der Universität der Künste bei Mark Gothoni ab.

Holger Grohs ist dem Publikum als Stimmführer der 2. Violinen bekannt, übernimmt aber auch die Bratsche. Er studierte Violine beim legendären Franco Gulli an der Indiana University Bloomington (USA), wurde 2001 Mitglied der Staatskapelle Dresden und 2015 deren Konzertmeister. An der Bratsche wurde Holger Grohs von Wilfried Strehle und Felix Schwartz ausgebildet.

Als 1. Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wird Solokontrabassist Andreas Ehelebe von der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Villa Musica Rheinland-Pfalz und der Peter-Pirazzi-Stiftung gefördert. Er studierte bei Dorin Marc an der Musikhochschule Nürnberg und bei Janne Saksala als Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Zur reichen Geschichte der Sächsischen Staatskapelle Dresden gehört die große Zahl erstklassiger Kammermusik-Formationen.

Das 2018 gegründete Fritz Busch Quartett setzt diese Tradition fort und verweist mit seinem Namen auf einen legendären Dirigenten. Fritz Busch wirkte als Chef des Orchesters von 1921 bis zu seiner Vertreibung 1933. Zum Fritz Busch Quartett gehören die beiden stellvertretenden 1. Konzertmeister Tibor Gyenge und Federico Kasik, die 2016 bzw. 2011 zur Kapelle stießen und sich am Pult des Primarius abwechseln. Der Bratschist Michael Horwath, seit 2000 im Orchester und seit 2004 Vorspieler der Bratschen, sowie Cellist Titus Maack, Mitglied der Staatskapelle seit 2011, vervollständigen dieses Streichquartett. An den berühmten Streicherklang der Kapelle anknüpfend, widmen sich die vier Musiker einem Repertoire, das sich von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik erstreckt.