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Bernhard Berchtold

Bernhard Berchtold

Der österreichische Tenor Bernhard Berchtold studierte am Mozarteum in Salzburg bei Horiana Branisteanu und Hartmut Höll. Schon währenddessen machte er sich einen Namen als Lied- und Oratoriensänger. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Dirigenten wie Semjon Bytschkow, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, Ton Koopman, Simon Rattle, Helmuth Rilling und Masaaki Suzuki zusammen.

Von 2003 bis 2011 war er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Gastverpflichtungen führten ihn unter anderem an die Mailänder Scala, die Staatsopern Hamburg, Hannover und München, die Semperoper Dresden, nach Bologna, Cagliari, Chemnitz, Düsseldorf, Essen, Genua, Graz, Lyon, Muscat, Neapel, Nizza, Sevilla, Wien sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Vor allem die Mozart-Partien Belmonte, Ferrando, Idomeneo, Don Ottavio, Tamino und Titus sowie Lenski („Eugen Onegin“), Alfredo („La Traviata“), Max („Der Freischütz“), Werther, von Aschenbach („Death in Venice“) und Erik („Der fliegende Holländer“) prägen sein künstlerisches Schaffen.

Bernhard Berchtold war Liedkünstler der Saison der Stuttgarter Hugo-Wolf-Akademie, trat bei der Schubertiade in Schwarzenberg und beim Klavier-Festival Ruhr auf, wo seine Interpretation der Schubert-Zyklen „Die schöne Müllerin“, „Winterreise“ und „Schwanengesang“ auf CD erschienen. Bereits mehrfach gastierte er bei der Dresdner Philharmonie, nahm mit ihr unter Michael Sanderling Beethovens 9. Sinfonie für Sony Classical auf. Zuletzt sang er am Theater Gießen die Partie des Male Chorus in Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“, konzertierte mit Dresdens Philharmonikern in „A Pastoral Symphony“ von Vaughan Williams, bereitet weitere Rollendebüts vor und singt im Abschlusskonzert des Leipziger Bachfests 2022 die h-Moll-Messe.