Freital

Schloss Burgk

Die erste urkundliche Erwähnung der dörflichen Ansiedlung Burgk entstammt dem Jahre 1168. Aufgrund gesicherter Baubefunde des heutigen Schlosses können große Teile des Erdgeschosses sowie die Kellerräume der Renaissance zugeordnet werden. In seiner Zeit erwarb das aus Thüringen zugewanderte Adelsgeschlecht von Zeutsch das Anwesen und behielt die Gerichtsherrschaft Burgk von 1507 bis 1742 inne. Danach erwarb der Dresdner Senator Seyler das Burgker Rittergut, vor allem der reichen Steinkohlenvorkommen wegen. Seit 1768 in den Händen des Sekretärs Dathe befindlich, erlebte der hiesige Steinkohlenbergbau einen großartigen Aufstieg. So wurde unter der Ägide des Carl Friedrich August Dathe von Burgk das Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerk zu einem der bestgeführtesten privaten Montanunternehmen Sachsens. Kurz nach der 1921 stattgefundenen Gründung der Stadt Freital beschloss 1923 das Stadtparlament die Errichtung eines Museums.

Das Museum bietet viel Interessantes zu Bergbau-, Industrie- und Stadtgeschichte, sowie zwei hochkarätige Kunstsammlungen. Schloss Burgk wird von einem romatisch-stillen Park umgeben. 

 

Konzert: 4. November 2017