Matthias Wilde

Matthias Wilde (Foto: Ildiko Sebestyen)
Matthias Wilde (Foto: Ildiko Sebestyen)

Im Alter von sechs Jahren erhielt Matthias Wilde den ersten Unterricht im Fach Violoncello. Mehreren Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und seinem Debüt mit den Rokoko-Variationen 1998 im Gewandhaus zu Leipzig folgten solistische Verpflichtungen, die es ihm ermöglichten, die großen Werke der Cello-Literatur aufzuführen. 2006 beendete er den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn als Finalist und Zweitplatzierter. Erste Orchestererfahrungen sammelte Matthias Wilde, der in Leipzig sowie bei Michael Sanderling in Frankfurt/Main studierte, als Substitut im Gewandhausorchester und begann 2007 als Solocellist am Anhaltischen Theater Dessau. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er Mitglied der Sächsischen Staatskapelle. Neben Studium und Orchestertätigkeit prägte sowohl die Kammermusik als auch die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Hans-Christian Bartel, Andrès Maupoint oder Gabriela Moyseowitsch seine künstlerische Entwicklung. Als Kammermusiker konzertierte er mit Partnern wie dem Leipziger Streichquartett, Yuki Manuela Janke, dem Reinhold-Quartett, vor allem im TrioSono sowie im Duo mit Hiroko Kudo. Konzertverpflichtungen führten Matthias Wilde durch Deutschland und Europa sowie nach Asien. Er ist Gründer und langjähriger künstlerischer Leiter der Anhaltischen Kammermusiktage und seit 2015 künstlerischer Leiter der Kammermusiktage am Niederrhein. Matthias Wilde war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Bei „Sandstein und Musik“ ist er im Ensemble International zu erleben.

 

Termin 2018: 10. November