Sächsisches Vocalensemble

Das Sächsische Vocalensemble, 1996 von Matthias Jung gegründet, vereint maßstabsetzende Aufführungen, Stilsicherheit, Präzision, Virtuosität und emotionale Tiefe. Einen Programmschwerpunkt bildet die Barockmusik, wobei die Aufführung selten erklingender Werke der Dresdner Hofmusik ein besonderes Anliegen ist. Internationale Aufmerksamkeit erregte unter anderem die Interpretation der Bach-Motetten. Außerdem engagiert sich der Chor für die Moderne, hob bereits manches Widmungswerk aus der Taufe. Konzerttourneen führten nach Frankreich, Tschechien, Polen, Italien und Japan. Regelmäßig gastiert man auf renommierten Festivals, darunter Bachfest Leipzig, Dresdner Musikfestspiele, MDR Musiksommer, Kissinger Sommer und Rheingau Musikfestival.

Inzwischen existieren zahlreiche Tonaufnahmen: Die Ersteinspielung von Ernst Peppings Chorzyklus Heut und Ewig erhielt 2004 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Neben mitteldeutschen Weihnachtskantaten wurden Werke von Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann, Antonio Lotti, Johann Adolf Hasse, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Petr Eben und Gottfried August Homilius aufgenommen. Die CD An die Sterne – Schumanns Gesänge für Dresden wurde für den ECHO-KLASSIK eingereicht und, wie diejenige mit Motetten der Sammlung Hiller, in die Longlist des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

 

Konzert: 17. Juni 2017

 

 

Sächsisches Vocalensemble (Foto: Frank Höhler)
Sächsisches Vocalensemble (Foto: Frank Höhler)