Leipziger Bach-Collegium

Das Leipziger Bach-Collegium gehört zum erlesenen Kreis jener Kammermusik-Ensembles, in welchen Trompete und Corno da caccia ihre Virtuosität in den Dienst der Kammermusik stellen. Das Ensemble hat sich 1976 auf Anregung von Ludwig Güttler gebildet, um eine spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen und sich dabei mit heute gebräuchlichem Instrumentarium den historischen Spielweisen, der Farbigkeit der Klänge, einer differenzierten Artikulation und rhetorischen Deklamation zu nähern.

Das Repertoire des Leipziger Bach-Collegiums konzentriert sich auf die Zeit Johann Sebastian Bachs und greift Werke der Frühklassik auf. Wesentliches Anliegen ist es, das vielfältige überlieferte, noch schlummernde Erbe des 17. und 18. Jahrhundert lebendig zu halten, indem es zu zeigen versucht, dass und wie die Musik dieser Zeit als „Freiheit des spielenden Geistes“ verstanden werden kann. Das Leipziger Bach-Collegium, das auch sehr gern mit Vokalsolisten arbeitet, präsentiert sich bei Sandstein und Musik in der Besetzung Ludwig Güttler (Trompete und Corno da caccia), Karl-Heinz Passin (Flöte), Bernd Schober (Oboe), Roland Straumer (Violine), Michael Pfaender (Violoncello), Sławomir Rozlach (Kontrabass) und Friedrich Kircheis (Cembalo).

 

Konzert: 23. September 2017

 

 

Leipziger Bach-Collegium (Foto: Juliane Njankouo)
Leipziger Bach-Collegium (Foto: Juliane Njankouo)