Kammerharmonie der Staatskapelle Dresden

Die Kammerharmonie der Staatskapelle Dresden wurde 1974 von Peter Damm gegründet und vereint führende Bläser des traditionsreichen Orchesters. Als Urahn des Ensembles könnte die 1697 vom sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. engagierte „Bande Hautboisten oder Kammerpfeifer“ aus Mitgliedern der damaligen Hofkapelle dienen. Die Kammerharmonie hat durch Konzerte im In- und Ausland hohe Wertschätzung erworben. Als Musiziergemeinschaft eigenen Reizes widmet sie sich einer „Harmonie-Musik“, die einst als Tafelmusik erklang und die heute in verfeinerter Form der Instrumentalbehandlung zu hören ist.

Die Homogenität des Zusammenspiels basiert auf der besonderen Transparenz dieses Orchesterklangs. Neben dem Bekenntnis zur Kammermusik, die sich in der Sächsischen Staatskapelle 1854 mit dem Dresdner Tonkünstler-Verein manifestierte und die sich heute in zwölf Kammerabenden pro Saison in der Semperoper widerspiegelt, formieren sich immer wieder Kammermusikgruppierungen. Eine davon ist die Kammerharmonie. Auch hier findet sich der typische „Kapellton“, der von einer hohen Verschmelzung ebenso geprägt ist wie von der Fähigkeit zu sublimer Differenzierung des Klangs. Die Programme schöpfen aus dem Repertoire verschiedenster Epochen und verbinden erfrischende Leichtigkeit mit musikalischer Ernsthaftigkeit. Seit 2002 leitet Bernd Schober das Ensemble.

 

Konzert: 14. Mai 2017

 

 

Kammerharmonie der Staatskapelle Dresden (Foto: David Pinzer)
Kammerharmonie der Staatskapelle Dresden (Foto: David Pinzer)