Grußworte

Ludwig Güttler (Foto: Netzwerkzentrum August Stark)
Ludwig Güttler (Foto: Netzwerkzentrum August Stark)

Künstlerischer Leiter, Prof. Ludwig Güttler

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Festivals Sandstein und Musik,

mit großer Freude und Dankbarkeit richte ich dieses Grußwort an Sie, die Sie über die Jahre den Dialog zwischen Ihnen, den Zuhörern und uns, den Ausführenden, gesucht und ermöglicht haben. Danke für diesen Schatz an Treue, Beständigkeit und Interesse! Dankbar sind wir dafür, unser Können bei „Sandstein und Musik“ darzubringen. Dieser Schatz wird oft unterschätzt. Vergegenwärtigen wir ihn uns, nennen wir ihn beim Namen!

Unsere zahlreichen Spielstätten bilden über ihre bloße Existenz hinaus einen weiteren Schatz – als Rahmen, als Raum und mit seiner unverwechselbaren Akustik als Mitgestalter des klanglichen Ergebnisses. Dass wir Ihnen aus der nahezu unerschöpflichen Fülle der Werke begnadeter Komponisten einzigartige Musikschätze nahebringen können, ist nicht selbstverständlich. Schätzenswert ist nicht minder die Neugier der bei „Sandstein und Musik“ auftretenden Interpreten, diese gut gehüteten, nicht selten versteckten und verborgenen Handschriften und Partituren zu heben – mit Kunstsinn und nicht ohne die Gabe unternehmerischen Denkens und Handelns. Im Zusammenwirken dieser miteinander verknüpften Phänomene wird sichtbar und hörbar: Hier geht es in sehr vielschichtiger Weise um Schätze.

Sie zu zeigen und zugleich zu hüten, ist der Wunsch zahlreicher Künstler, die mit uns schon geraume Zeit zusammenarbeiten, und die sich auf die erneute Begegnung mit Ihnen im Festivaljahr 2019 freuen. Uns erfüllt gleichermaßen mit Genugtuung, Ihnen junge Künstler aus dem Kreis der heranwachsenden Elite zu präsentieren. Darauf dürfen Sie gespannt sein.

Wir danken unseren Sponsoren, sie leisten ihren unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen unserer Schatzsuche. Die engagierte Hilfe der ehrenamtlichen Helfer, allen voran der Vorstand und die Geschäftsführung unseres Vereins Sandstein und Musik e. V., trägt zum Wunder der Erscheinungsform unseres einzigartigen Festivals wesentlich bei.

Ihr Ludwig Güttler


Michael Kretschmer
Michael Kretschmer
(Foto: Laurence Chaperon)

Ministerpräsident Michael Kretschmer, Schirmherr

Liebe Musikfreunde,

ich grüße Sie alle sehr herzlich als Schirmherr dieses traditionsreichen sächsischen Musikfestivals. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert präsentiert es seinen Besuchern aus Nah und Fern die Schätze unserer Heimat. So ist es nur konsequent, dies zum Programmschwerpunkt des 27. Festivaljahrgangs zu machen.

Unsere sächsische Heimat ist eine reich bestückte Schatzkammer. Das fängt mit dem landschaftlichen Zauber von Elbsandsteingebirge und Osterzgebirge an, geht über historisch und architektonisch herausragende Spielstätten bis hin zu erlesener Musik, die von den besten Komponisten geschaffen und von hervorragenden Interpreten zu Gehör gebracht wird. Heimat ist etwas, das uns hält und trägt. Im Kulturland Sachsen ist das längst nicht nur der Ort, wo man aufgewachsen ist, zur Schule ging, die ersten Freundschaften schloss. Es sind auch die Geschichte und die Geschichten der Region, ihre Schönheit und ihr Reichtum an kulturellen und künstlerischen Schöpfungen. In diesem Zusammenspiel von Landschaft, Architektur und Klang wird für uns alle, Einheimische wie Gäste, sächsische Heimat sichtbar und hörbar. Die Mitglieder des Vereins „Sandstein und Musik“ gehen Jahr um Jahr mit großer Leidenschaft zu Werke, um so vielen Besuchern wie möglich die Schätze unserer Heimat zugänglich zu machen. Mich beeindruckt dieses ehrenamtliche Engagement immer wieder aufs Neue und ich sage von Herzen Danke!

Liebe Besucherinnen und Besucher des Festivaljahrgangs 2019, lassen Sie sich mit den wunderbaren Konzerten reich beschenken und kommen Sie im nächsten Jahr wieder!  

Ihr

Michael Kretschmer
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen


Klaus Brähmig, Vereinsvorsitzender
Klaus Brähmig

Klaus Brähmig, Vereinsvorsitzender

Liebe Musikfreunde, werte Gäste, treue Wegbegleiter!

Wie in den 26 Jahren zuvor möchten wir auf Schatzsuche in unsere zauberhafte Heimat gehen. Es ist uns Ehre und Freude zugleich, diesen Streifzug durch Architektur, Musik, Kultur und Natur mit Ihnen gemeinsam zu erleben. Das Jahr 1989 war für Deutschland und Europa ein wichtiges und bedeutendes. Ungarn und Österreich rissen den Eisernen Vorhang im Sommer nieder. Im Herbst waren Tausende Bürger aus Mitteldeutschland in die Prager Botschaft geflüchtet. Für viele Orte, in denen wir mit unserem Festival zu Gast sein dürfen, war es damals fünf vor zwölf. Seitdem wurden viele Kirchen, Schlösser, Gärten, Herrenhäuser und das Altstadtensemble von Pirna restauriert, vor dem Verfall bewahrt und so für die Nachwelt gerettet. Diese unglaublichen Schätze rücken für uns 30 Jahre danach besonders ins Bewusstsein, eingebettet in die einzigartige Landschaft des Oberen Elbtals.

Auch der Fleiß unserer Menschen soll nicht vergessen werden. Ohne ihn wäre dieser Aufbau nicht möglich gewesen, ganz zu schweigen von der großartigen Solidarität zwischen Ost und West. Beispielhaft dafür steht die Dresdner Frauenkirche. Ich glaube, die zudem eingesetzten Steuer-Milliarden sind gut in unsere Heimat investiert. Dafür können wir sehr dankbar sein – auch, weil sie uns ermöglichen, Freunden dieser Kulturlandschaft mit „Sandstein und Musik“ ein ganz besonderes Angebot zu machen.

Ausdrücklich danken möchte ich den ehrenamtlichen Helfern für ihr unermüdliches Wirken, den Sponsoren und Förderern, die uns im 27. Jahr die Treue halten, ebenso Ludwig Güttler, der als künstlerischer Leiter unser Festival seit Anbeginn prägt.

Mit Ihnen freue ich mich auf ein reichhaltiges und abwechselndes Programm 2019 und auf neue Begegnungen.

Ihr Klaus Brähmig

Vorsitzender des Festivals